Episode's summary
500 Milliarden Euro will die Bundesregierung in den kommenden 10 Jahren in die Infrastruktur investieren. Damit sollen marode Straßen, Schienen und Brücken saniert werden. Dazu gibt es neue Bauprojekte wie den Fernwärmeausbau. Das sorgt für viele Baustellen im Land. Während Pendler im Stau stehen und Anwohner Umwege einplanen müssen, kämpfen manche Geschäftsleute um ihre Existenz. „Man kann Wochen überbrücken, aber nicht Monate und über ein Jahr“, sagt die Braunschweiger Konditorei-Betreiberin Katharina Markewitsch. Vor ihrem Café wird seit einem Jahr gebaut, die Kunden bleiben aus. Warum brauchen viele Bauprojekte so lange? Welche Folgen hat das für die Menschen vor Ort? Und wie lassen sich Baustellen und Einschränkungen besser koordinieren? Diesen Fragen gehen wir in dieser Episode nach - unter anderem mit Susanne Dahm, der Baustellenkoordinatorin von Hamburg, und dem Verkehrsminister von Schleswig-Holstein Claus Ruhe Madsen. weitere Informationen: Dauerbaustellen belasten auch im Norden viele…
500 Milliarden Euro will die Bundesregierung in den kommenden 10 Jahren in die Infrastruktur investieren. Damit sollen marode Straßen, Schienen und Brücken saniert werden. Dazu gibt es neue Bauprojekte wie den Fernwärmeausbau. Das sorgt für viele Baustellen im Land. Während Pendler im Stau stehen und Anwohner Umwege einplanen müssen, kämpfen manche Geschäftsleute um ihre Existenz. „Man kann Wochen überbrücken, aber nicht Monate und über ein Jahr“, sagt die Braunschweiger Konditorei-Betreiberin Katharina Markewitsch. Vor ihrem Café wird seit einem Jahr gebaut, die Kunden bleiben aus. Warum brauchen viele Bauprojekte so lange? Welche Folgen hat das für die Menschen vor Ort? Und wie lassen sich Baustellen und Einschränkungen besser koordinieren? Diesen Fragen gehen wir in dieser Episode nach - unter anderem mit Susanne Dahm, der Baustellenkoordinatorin von Hamburg, und dem Verkehrsminister von Schleswig-Holstein Claus Ruhe Madsen. weitere Informationen: Dauerbaustellen belasten auch im Norden viele…
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Baustellen in Deutschland: Warum geht das Bauen nicht schneller?
Listened500 Milliarden Euro will die Bundesregierung in den kommenden 10 Jahren in die Infrastruktur investieren. Damit sollen marode Straßen, Schienen und Brücken saniert werden. Dazu gibt es neue Bauprojekte wie den Fernwärmeausbau. Das sorgt für viele Baustellen im Land. Während Pendler im Stau stehen und Anwohner Umwege einplanen müssen, kämpfen manche Geschäftsleute um ihre Existenz. „Man kann Wochen überbrücken, aber nicht Monate und über ein Jahr“, sagt die Braunschweiger Konditorei-Betreiberin Katharina Markewitsch. Vor ihrem Café wird seit einem Jahr gebaut, die Kunden bleiben aus. Warum brauchen viele Bauprojekte so lange? Welche Folgen hat das für die Menschen vor Ort? Und wie lassen sich Baustellen und Einschränkungen besser koordinieren? Diesen Fragen gehen wir in dieser Episode nach - unter anderem mit Susanne Dahm, der Baustellenkoordinatorin von Hamburg, und dem Verkehrsminister von Schleswig-Holstein Claus Ruhe Madsen. weitere Informationen: Dauerbaustellen belasten auch im Norden viele…
Investitionsgipfel: Wie wird der Standort Deutschland attraktiver?
ListenedAuf dem Investitionsgipfel in Berlin hat Bundeskanzler Merz eine Bewerbungsrede auf sein Land gehalten. "Deutschland ist offen für Investitionen, offen für Geschäfte und bereit, zu wachsen." Die Bundesregierung hofft auf mehr Investitionen aus dem Ausland. Die sollen den Wirtschaftsstandort Deutschland wieder in Schwung bringen. Woran hakt es bei den wirtschaftlichen Bedingungen hierzulande – was muss besser werden? Und was könnte ein Deal mit dem Chip-Hersteller Nvidia bringen? Das beleuchten wir in dieser Folge. Dazu gibt es Einschätzungen von Bundesdigitalminister Karsten Wildberger, Wirtschafts-Experten und unzufriedenen, ebenso wie positiv gestimmten Unternehmerinnen und Unternehmern. weitere Informationen: Minister Wildberger: "Kooperation mit Nvidia große Chance für Deutschland" https://www.ndr.de/audio-3546712.html Der Investitionsgipfel und die Stimmung in Hamburger Unternehmen https://www.ndr.de/audio-3546930.html Chance oder Risiko - wenn Konzerne bei KI mit Big Tech kooperieren…
Hohe Kosten - wird Studieren in Deutschland zum Luxus?
ListenedInken Gatena startet mit Sorgen ins Wintersemester. Die 26-jährige studiert an der Leuphana Universität in Lüneburg. Dort ist der Semesterbeitrag so hoch wie nie zuvor. Das sei ein Schock gewesen. Immer öfter muss sie absagen, wenn Freunde etwas mit ihr unternehmen wollen. "Tut mir leid Leute, ich kann diesen Monat nicht mehr, ich habe kein Geld mehr", sage sie dann. In dieser Folge beleuchten wir, warum der finanzielle Druck bei vielen Studierenden so hoch ist, welche Folgen das hat und warum auch Bafög nur eingeschränkt hilft. weitere Informationen: Rekord: Studierende in Lüneburg zahlen fast 485 Euro pro Semester https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/semesterbeitrag-102.html Studienfinanzberaterin Aye: "BAföG reicht zum Leben nicht mehr aus" https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3544328.html Wird Studieren in Deutschland unbezahlbar? https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3544398.html Alle Folgen von "NDR Info Thema" auch in ARD-Sounds…
Sinkende Asylbewerberzahlen - Ist das die Migrationswende?
ListenedVor zehn Jahren hat die Zahl der Asylanträge in Deutschland ihren Höhepunkt erreicht: Allein im August 2016 wurden in Deutschland fast 90.000 Anträge gestellt - das waren mehr als im bisherigen Jahr 2026 insgesamt. Die Asylbewerberzahlen sinken merklich. Aber ist das wirklich das wirklich die "Migrationswende"? Und was bedeutet das für die Kommunen? Wir haben mit dem Politikwissenschaftler Hannes Schammann gesprochen, aber auch mit Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein, die 2016 besonders viele Geflüchtete aufgenommen hatten - und wo die Zahlen jetzt deutlich zurück gehen. Weitere Informationen: Migrationsforscher Schammann: "Panik vor dem Rechtspopulismus" https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3539582.html Asyl-Tiefstand: Wie die Flüchtlingszahlen in die Irre führen https://www.ndr.de/nachrichten/info/weniger-fluechtlinge-100.html Weniger Geflüchtete im Norden: Etliche Unterkünfte schließen https://www.ndr.de/nachrichten/info/weniger-gefluechtete-100.html Geflüchtete: Niedersachsen…
EU-Gipfel: Handel mit China - Risiko oder Chance?
Listened"Der europäische Markt ist ein wichtiger Markt für China und China braucht für den Export seiner in den vergangenen Jahren immer weiter gestiegenen Industrieproduktion definitiv Europa mit seinen relativ kaufkräftigen Konsumenten." Europa ist einfach nicht wegzudenken aus Chinas Handels-Politik - meint die Fachfrau Claudia Wessling. Sie ist Host des Merics-Podcasts des unabhängigen Forschungsinstituts für China-Studien - Mercator. Aber reicht das aus für eine gesunde Wirtschaftsbeziehung? Natürlich nicht. Deshalb überlegen die EU-Staats- und Regierungschefs bei ihrem Gipfel in Brüssel: Wie umgehen mit Chinas Handelspolitik? Weitere Informationen: EU-Gipfel: Staats- und Regierungschefs ringen um Umgang mit China https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3537250.html Wessling: "Chinas Wirtschaft steht eindeutig unter Druck" https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3537306.html Handelsbilanzdefizit mit China: Partner oder Konkurrent? https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3537134.html Ein Gipfel mit…